Beim Kopieren und Einfügen von Textteilen ergänzt oder entfernt Word automatisch Leerzeichen. Mitunter entstehen dabei fehlerhafte Begriffe.

Für die automatischen Anpassungen ist die Funktion “Leerzeichenausgleich” verantwortlich. Sie sorgt normalerweise dafür, dass bei Kopierarbeiten keine doppelten Leerzeichen entstehen oder fehlen. Wie das Ergebnis aussieht, hängt davon ab, ob Sie ein vollständiges Wort oder lediglich einen Wortteil bearbeiten. In letzterem Fall bleibt die Funktion untätig.

Ein Beispiel: Markieren Sie im Satz “Lautsprecher geben die Musik wieder” das Wort “geben” ohne Leerzeichen. Beim Ausschneiden und Anfügen am hinteren Satzende entsteht “wieder geben” – eine Aussage mit einem inhaltlichen Fehler. Korrekt wäre “wiedergeben “. Schneiden Sie anschließend nur den Wortteil “geben” aus und kopieren ihn wieder an seine ursprüngliche Position, entsteht das Konstrukt “Lautsprechergeben” – erneut falsch. Word markiert das jedoch nicht einmal als Fehler.

Vorsicht ist auch in Tabellen oder Formeln geboten, die oft absichtlich mehrfache Leerzeichen für die Formatierung enthalten. Diese löscht Word gnadenlos. Daher ist es unter Umständen nützlich, den Leerzeichenausgleich vorübergehend abzuschalten. Dazu öffnen Sie “Extras | Optionen” und wechseln zum Register “Bearbeiten”. Unter Word 2007 klicken Sie auf die Office-Schaltfläche, auf “Word-Optionen” und wäh len die Ka tegorie “Erweitert”. Dort deaktivieren Sie die Option “Ausschneiden und Einfügen mit Leerzeichenausgleich”.

Wenn Sie die Funktion doch verwenden wollen, können Sie über “Einstellungen” die Optionen “Absatzabstand beim Einfügen anpassen” und “Beim Einfügen aus Microsoft Excel Format anpassen” aktivieren, damit Word weitere Angleichungen vornimmt. Bestätigen Sie mit “OK”. So praktisch diese Funktion meist ist – gewöhnen Sie sich am besten an, alle automatischen Korrekturen sofort zu kontrollieren.

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Gilt für: Word XP, 2003, 2007